CORONA NOTRECHT / LOCKDOWN - LESEN SIE ALLE NEWS HIER:

NEUE ÖFFNUNGSZEITEN: Unsere Schalter öffnen ab 20. Juli 2020 vormittags wieder! Die genauen Öffnungszeiten entehmen Sie den spezifischen Filialangaben auf dieser Website. Zudem sind wir von Montag bis Freitag, telefonisch und per e-mail von 10:00-12:00 und von 14:00-16:00 Uhr jederzeit erreichbar.


Fragen und Antworten besorgter Reisebürokunden:

Annullations & Umbuchungsregelungen: Wir arbeiten an Ihrem Dossier. Es kann sich lohnen, mit Annullationen noch etwas zuzuwarten! Die folgenden SCHÄR-REISEN REGELUNGEN sind betreffend Annullation, Umbuchung, Rückerstattungen (durch den Leistungserbringer oder durch Sie) anwendbar. Pro Umbuchung und pro Dossier wird die Auftrags- & Reisegarantiepauschale (BG) von Fr. 50.- berechnet, diese ist nicht rückerstattbar. Leistungsträger (z.B. Airline, Hotel, Zug, Mietautofirma, Reederei oder Reiseveranstalter) gewähren grösstenteils eine Rückerstattungen od. allenfalls Teilrückerstattungen in Bar oder mittels Gutschein/Gutschrift. Falls solche vorausbezahlten Gelder, mit welchen wir Ihren Buchungsauftrag ausgeführt haben, an uns rückerstattet werden, kann dieser Betrag für a) Anzahlung an eine zukünftige Reise (Umbuchung) angewendet, oder b) als Rücküberweiseung ans Sie erledigt werden. Dieser Schritt erfolgt, sobald diese Gelder auch bei uns eingegangen sind. Aufgrund des grossen vorgeleisteten und nachträglichen Aufwandes in unseren Büros fallen folgende (rückerstattbaren) weiteren Service- & Beratungsgebühren an: Fr. 100.- pro Person (maximal Fr. 200.- pro Dossier) für Annullationen oder Verschiebung des Reisedatums. Falls Sie Ihre Ferien vor dem 31.12.20 bei uns neu buchen (unabhängig der Destination und des Reiseveranstalters), wird dieser Betrag voll als geleistete Anzahlung angerechnet. Diese Buchungsfrist muss zwingend eingehalten werden. Sie dürfen versichert sein, dass wir bei allen Leistungsträgern Ihr Fürsprecher sein werden und uns stets bemühen, Ihre Kosten so tief wie möglich zu halten um ein Optimum für Sie rauszuholen!

Muss ich die offene Rechnung bezahlen, auch wenn man noch nicht weiss, ob die Reise stattfindet? Für alle Reisen besteht ein Vertrag zwischen Schär-Reisen, den Airlines, dem Reiseveranstalter und Ihnen als Kunde. Die Rechnung ist deshalb innerhalb der Zahlungsfrist fällig. Veranstalter und Airlines belasten uns per Lastschriftverfahren zum Zeitpunkt der Buchung ebenfalls. Bitte halten Sie sich an diese Bedingungen. Herzlichen Dank für für Ihr Ihr Verständnis.

Ist mein Geld in guten Händen?

Schär-Reisen Bern AG ist Teilnehmer des Garantiefonds der Schweizer Reisebranche und verfügt damit über eine Kundengeldabsicherung. Alle Teilnehmer des Garantiefonds erfüllen dessen Anforderungen in Bezug Seriosität und Solvenz und unterstehen einer regelmässigen Kontrolle. 

Informieren BAG und EDA genug und konsequent Wir meinen nein!  Die "Aktion Mayday" mit dieser Petition versucht, hier (Reise-) Planungssicherheit zu bewirken.  Schon nur die Tatsache dass das EDA seine "Reisewarnungen" allesamt zurückgezogen hat und vor keiner Reise in infizierte Länder warnte - als noch Zeit dazu war - spricht für die Bereitsschaft des Bundesamtes Verantwortung zu übernehmen! Das BAG andererseits versucht zudem Versäumnisse wie Aufhebung von Pflichtlagern (Ethanol, Schutzmasken), deren Inventarüberwachung, versäumte Grenzschliessungen und ÖV Aufrechterhaltung in Pandemieregionen (Italien) herunter zu spielen. Die frühzeitige Aufhebung (oder Lockerung) des Lockdowns wurde versäumt. Mit widersprüchlichen Aussagen (Quarantäneandrohungen, Spekulationen) und Info-Pannen statt klarem Handeln und Weisungen sorgen weiter für Verwirrung. "Empfehlungen" werden so vom besorgten Reisenden gar nicht mehr Ernst genommen. Aus diesem Grunde werden wir vermehrt Informationen der Deutschen Ämter weitergeben. Es sei jedem Leser selber überlassen, diese für sein persönliches Sicherheitsempfinden zu werten!


Unser regelmässiges Corona Up-date:


5. August: Die neue Risikoländer Liste des BAG

Die vom Bundesamt für Gesundheit in unregelmässigen Abständen publizierte Liste der Risikoländer - also jener Länder, aus welchen Reisende bei Ankunft/Rückkehr in die Schweiz sich in zehntägige Quarantäne müssen - ist so etwas wie die neue Geissel des Feriengastes und es trifft auch wichtige Feriendestinationen wie Spanien. Allerdings nur Festland-Spanien: Wer sich auf den Kanaren oder den Balearen befindet, kann vorläufig aufatmen, sprich, muss sich nicht bei Heimkehr in die Schweiz in Quarantäne begeben. Wer beispielsweise in Andalusien oder Katalonien Ferien verbringt, muss sich indes auf Probleme einstellen. Hinweis: Die Liste ist ab dem 8. August (00.00 Uhr) verbindlich. Das hilft denjenigen, die jetzt in einem der genannten Länder sind, wenig: Hat man sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor der Einreise in einem der aufgeführten Staaten oder Gebiete aufgehalten, muss man für 10 Tage in Quarantäne. Dazu muss man die Einreise der zuständigen kantonalen Behörde melden. Wer dieser Quarantäne bzw. der entsprechenden Deklarationspflicht nicht nachkommt, riskiert eine Busse von bis zu 10'000 Franken. Und wie sieht die neue Liste nun aus? Neu hat der Bund auf seiner Risiko-Liste statt zuvor 42 neu 46 Gebiete aufgeführt: 7 Länder kamen neu hinzu, 3 Länder sind weggefallen. Nachfolgend die betroffenen, also quarantänepflichtigen Länder - in fett die neu aufgeführten Länder:

  • Äquatorialguinea
  • Argentinien
  • Armenien
  • Bahamas
  • Bahrain
  • Besetztes Palästinensisches Gebiet
  • Bolivien
  • Bosnien und Herzegowina
  • Brasilien
  • Cabo Verde
  • Chile
  • Costa Rica
  • Dominikanische Republik
  • Ecuador
  • El Salvador
  • Eswatini (Swasiland)
  • Guatemala
  • Honduras
  • Irak
  • Israel
  • Kasachstan
  • Katar
  • Kirgisistan
  • Kolumbien
  • Kosovo
  • Kuwait
  • Luxemburg
  • Malediven
  • Mexiko
  • Moldovien
  • Montenegro
  • Nordmazedonien
  • Oman
  • Panama
  • Peru
  • Rumänien
  • Sao Tomé und Principe
  • Saudi-Arabien
  • Serbien
  • Singapur
  • St-Martin / Saint Maarten (Karibik)
  • Spanien (mit Ausnahme der Balearen und der Kanaren)
  • Südafrika
  • Surinam
  • Turks- und Caicos-Inseln
  • Vereinigte Staaten von Amerika (inklusive Puerto Rico und US Virgin Islands)

Nicht mehr auf der Liste figurieren demnach Russland, Aserbaidschan und die Vereinigten Arabischen Emirate (V.A.E.).

4. Aug.: Reisewarnung für die Südtürkei aufgehoben (TravelCounter Hamburg, DE)

Reisewarnung für Türkei teilweise aufgehoben: Heute sind die wichtigsten Urlaubsregionen in der Türkei mit Beschränkungen von der allgemeinen Reisewarnung des Deutschen Auswärtigen Amtes freigegeben worden. Zwar warnt das Amt weiterhin vor Reisen in die Türkei, allerdings sind die Provinzen Aydin, Izmir und Muğla in der Ägäisregion sowie die Provinz Antalya in der Mittelmeerregion hiervon ausgenommen. Voraussetzung: Urlauber, Veranstalter und Hotelbetreiber halten sich strikt an die von der türkischen Regierung eingeführten Tourismus- und Hygienekonzepte.

29. Juli: Kunden Rückmeldung aus Mallorca (Quelle: B. Sleeger)

…passend zu geradezu haarstreubenden Meldungen ist heute ein Kundenfeedback von Mallorca reingekommen:  Mallorca war wunderbar! Alles hat bestens geklappt! Die Hotelangestellten waren sehr freundlich und das Coronakonzept wurde tiptop umgesetzt (viel pflichtbewusster als in der Schweiz)! Ebenso war es überall total ruhig (400 Gäste weniger als üblich). In Paguera waren doch einige Hotels und Läden geschlossen. Einzig das Essen am Buffet war andere Jahre besser, obschon sie sich sehr bemüht haben. Auch mit dem Flug und dem QR-Code hat alles reibungslos geklappt. Wir haben die Ferien trotz Maske tragen (ACHTUNG nicht nötig am Strand) sehr genossen. 

 

23. Juli - Bitte unterschreiben Sie die Pedition ans BAG: Die Bundesbehörden scheinen nicht zu verstehen, dass ihre widersprüchliche und zum Teil spekulative Kommunikation bei Reisenden, sowie bei der Reise- und Airline-Branche wie auch dem Tourismus in der Schweiz weitreichende Folgen mit Stornierungen, Umbuchungen, Verdienstausfällen und eine weit verbreitete Unsicherheit zur Folge haben. Wir fordern deshalb die Bundesbehörden auf ihr Quarantäne-Regime wie folgt zu ändern, respektive ihre Praxis auf folgende Punkte zu prüfen: 1) Die Listenänderungen sollen monatlich, Ende Monat erfolgen. 2) In Ausnahmefällen auch Mitte Monat. 3) Zwischen diesen Terminen wird nicht über weitere Quarantäne-Massnahmen für einzelne Länder spekuliert! 4) Die Einführung neuer Risiko-Länder mit Quarantäne-Folge hat mit einem Vorlauf von mindestens 3 Arbeitstagen zu erfolgen und gilt nicht rückwirkend. 5) Es ist zu prüfen, ob ein negativer Corona-Test (PCR) die Quarantäne entweder überflüssig machen oder verkürzen könnte. Österreich und Deutschland arbeiten seit Wochen erfolgreich mit diesem System. 6) Die Einführung eines Ampelsystems (grün/gelb/rot) für sämtliche Länder ist zu prüfen. 7) Es soll zwischen Ländern (z.B. Spanien) und Regionen/Gebieten (z.Bsp. Mallorca) klar unterschieden werden. Unterschreiben Sie die Petition hier.

22. Juli: Auf der Quarantäne-Liste stehen jetzt 42 Länder                             von TRAVEL INSIDE - 22.07.2020

Einige Reiseziele auf dem Balkan und die Malediven gelten neu als Corona-Risikoländer. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die Liste der Quarantäne-Länder wie erwartet aktualisiert. Neu stehen 42 Länder auf der Liste, zwei Länder wurden von der Liste gestrichen. Neu mit einer Quarantäne belegt sind nebst anderen Reisende aus Bosnien, Montenegro und Luxemburg sowie der Feriendestination Malediven. Wer aus diesen Ländern in die Schweiz einreist, muss zehn Tage in Quarantäne. Zwei Länder sind nicht mehr auf der Quarantäneliste: Schweden und Weissrussland. Die neuen Regeln gelten ab Donnerstag, 23. Juli um Mitternacht. Die vollständige Liste: 

  • Argentinien
  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Bahrain
  • Besetztes Palästinensisches Gebiet (neu)
  • Bolivien
  • Bosnien und Herzegowina (neu)
  • Brasilien
  • Cabo Verde
  • Chile
  • Costa Rica (neu)
  • Dominikanische Republik
  • Ecuador (neu)
  • El Salvador (neu)
  • Eswatini (Swasiland) (neu)
  • Guatemala (neu)
  • Honduras
  • Irak
  • Israel
  • Katar
  • Kasachstan (neu)
  • Kirgisistan (neu)
  • Kolumbien
  • Kosovo
  • Kuwait
  • Luxemburg (neu)
  • Malediven (neu)
  • Mexiko (neu)
  • Moldova
  • Montenegro (neu)
  • Nordmazedonien
  • Oman
  • Panama
  • Peru
  • Russland
  • Saudi-Arabien
  • Serbien
  • Südafrika
  • Suriname (neu)
  • Turks- und Caicos-Inseln
  • Vereinigte Arabische Emirate (neu)
  • Vereinigte Staaten von Amerika (inklusive Puerto Rico und US Virgin Islands)

17. Juli: Achtung - Rückreise-Quarantäne droht bei diesen 15 Ländern              TRAVEL INSIDE - 17.07.2020

Die Liste der Risikoländer des BAG vom 6. Juli enthält 29 Corona-Risiko-Länder. Weil sich aber die Situation in einigen Staaten inzwischen verschlimmert hat, könnte die Liste bald angepasst werden. Weil sich die Situation in einigen Staaten inzwischen verschlimmert hat, könnte die Liste nun angepasst werden. Inzwischen gibt es weitere 15 Länder, in denen es mehr als 60 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner in den letzten 14 Tagen gibt. Die Liste des Bundesamt für Gesundheit BAG sollte um einiges länger sein, schreibt das «SRF», denn die epidemiologische Situation in einzelnen Staaten ändere sich konstant. Zu diesen 15 Ländern gehören:

Äquatorialguinea / Bosnien und Herzegowina / Costa Rica / Ecuador / Guatemala / Jungferninseln (USA) / Kasachstan / Kirgisistan / Luxemburg / Puerto Rico / Malediven / Mexiko / Montenegro / Seychellen / Vereinigte Arabische Emirate

Die Coronakrise ist noch nicht überstanden. In der Schweiz bleiben die Zahlen der Neuinfizierten weiter hoch. Der Bund hat daher eine Risikoliste erstellt. Wenn ein Land 60 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner in den letzten zwei Wochen hat, kommt es auf die Liste. Auf diesen Grenzwert haben sich der Bundesrat und das Bundesamt für Gesundheit geeinigt.

Wer dort trotz Corona Ferien macht, muss, sobald wieder zurück in der Schweiz, zehn Tage in Quarantäne. Die kom-plette Liste mit den veränderten Grenzwerten gegenüber vergangener Woche veröffentlichte SRF auf seiner Website.

16. Juli: Qatar Airways nimmt Flüge auf die Malediven wieder auf                         Von TRAVEL INSIDE -16.07.2020

Die Golfairline wird auch die Flüge nach Addis Abeba, Antalya, Bodrum, Dschibuti, Helsinki und Istanbul wieder aufnehmen. Qatar Airways ist die erste internationale Fluggesellschaft, die ihre tägliche Flüge auf die Malediven wieder aufnimmt. Das Inselparadies im Indischen Ozean hat erst am 15. Juli die Grenzen für Touristen wieder geöffnet. Die Golfairline wird diesen Monat auch die Flüge nach Addis Abeba, Antalya, Bodrum, Dschibuti, Helsinki und Istanbul Sabiha Gökçen wieder aufnehmen. Das Netzwerk der Airline wird bis Ende Juli auf mehr als 450 wöchentliche Flüge zu über 70 Zielen erweitert. Die Malediven schliessen sich einer Reihe beliebter Ziele an, die Qatar Airways bereits wieder anfliegt, darunter Athen, Kilimandscharo, Tunis und Sansibar. Qatar Airways ist eine der wenigen globalen Airlines, die  während der Krise nie aufgehört hat zu fliegen, und setzt weiterhin ihre volle Flotte von 30 Boeing 787 und 49 Airbus A350-Flugzeugen ein. Die Sicherheitsmassnahmen von Qatar Airways an Bord für Passagiere und Kabinenbesatzung umfassen die Bereitstellung von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für die Kabinenbesatzung sowie ein kostenloses Schutzkit und Einweg-Gesichtsschutz für die Passagiere. (TI)

15.7.: Flugaufnahme Bern-Palma de Mallarca

Neuaufnahme des Flugbetriebs nach Mallorca. Ab Samstag, 18. Juli flegt FlyBAIR direkt von Bern oder Sion nach Palma de Mallorca. So romantisch und wenig überfüllt hat man die Insel noch nie gesehen und gerade dies ist der Reiz - nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit! Romantische Buchten und türkisblaues Wasser laden zum Baden ein. Weite Ebenen mit uralten Olivenbäumen und idyllischen Dörfern lassen das Wanderherz höher schlagen und die wunderschönen Landschaften sind perfekt für Velotouren.

15.7.: Air Malta fliegt wieder nach Zürich und Genf

Wie bereits von TRAVEL INSIDE angekündigt, fliegt Air Malta im Juli wieder in die Schweiz. Zürich wird drei Mal wöchentlich, immer dienstags, freitags und samstags angeflogen. Ab dem 6. August stockt die maltesische Airline dann auf vier wöchentliche Flüge nach Zürich auf (zusätzlich jeden Donnerstag). Genf wird zwei Mal pro Woche, immer montags und freitags, bedient. Ausser beim Essen und Trinken herrscht an Bord der Air Malta eine Maskenpflicht. Kinder unter 6 und Passagiere mit Atembeschwerden sind davon ausgenommen. Auch die Kabinenbesatzung wird während der gesamten Flüge Masken tragen. Die maltesische Fluggesellschaft empfiehlt ihren Gästen ausserdem auf die überarbeiteten Sicherheitsanweisungen vor dem Flug zu achten. (TI)

3. Juli - Up-date: Wohin können Schweizer überhaupt reisen?

Seit dem 15. Juni sind eine ganze Reihe von Ländern wieder bereisbar. Doch die Grenzöffnung gilt nicht einfach europaweit, für Fernziele gelten immer noch zahlreiche Restriktionen. Es zeichnet sich langsam ab, dass die Welt aus der Corona-Schockstarre erwacht und sich vermehrt internationale Reisemöglichkeiten anbahnen. Hier zeigen wir anhand einer einer kontinuierlich aufdatierten Liste auf, wohin man als Schweizer Bürger wieder reisen darf, oder wo sich eine baldige Öffnung abzeichnet. Übrigens: Seit dem 13. März und bislang unverändert rät der Bundesrat, auf nicht dringliche Auslandreisen zu verzichten. Die aktuelle Situation ist wie folgt (Stand vom 3. Juli, 08.00 Uhr - UPDATE Risikoländer); die Liste der Länder ist rein alphabetisch geordnet Die bisherige Kategorisierung in zwei Kategorien (Einreise erlaubt/sinnvoll - Einreise verboten/umständlich) haben wir inzwischen aufgehoben. Der Fokus liegt weiterhin auf Einreisemöglichkeiten für Schweizer bzw. in der Schweiz Wohnberechtigte. Bitte die Risikoliste des BAG beachten (s. Up-date v. 2.Juli, nachfolgend). Mehr hier.

2. Juli: Diese Länder sind auf der Risikoliste und unterliegen der Quarantäne

Die Zahlen von Corona-Infizierten in der Schweiz steigt. Neue Weistung des Bundesrats per Montag, 6. Juli: Personen die aus gewissen Ländern in die Schweiz zurück reisen, müssen zwingend für zehn Tage in Quarantäne. Leider sind offene Grenzen keine Garantie für sichere Ferien – im Gegenteil. Seit Mitte Juni ist es in der Schweiz wiederholt zu einer Corona-Ausbreitung gekommen. Mit ein Grund: Infizierte Personen brachten das Virus aus dem Ausland mit, da es viele Schweizer im Sommer ins Ausland zieht. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) führt deshalb neue eine Liste mit Risikodestinationen die laufend angepasst wird. Also beachten Sie bitte die Hinweise auf der website des BAG. Aktuell gehören Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Bahrain, Bolivien, Brasilien, Chile, Dominikanische Republik, Honduras, Irak, Israel, Kap Verde, Katar, Kolumbien, Kosovo, Kuwait, Moldawien, Nordmazedonien, Oman, Panama, Peru, Russland, Saudi-Arabien, Schweden, Serbien, Südafrika, Turks- uns Caicos-Inseln, die USA sowie Weissrussland zu den Risikogebieten.  Wie Bundespräsidentin Simonette Sommaruga gestern vor den Medien sagte, werde die Liste laufend angepasst. Von einem Monatsrhythmus war die Rede. Für Reisende gilt künftig also: Wer in einem der Risikoländer seine Ferien verbringt, muss nach der Rückkehr in die Schweiz in Quarantäne. Die betroffenen Personen werden gezielt im Flugzeug, im Reisebus und an den Grenzübergängen informiert. Sie müssen sich nach der Einreise bei den kantonalen Behörden melden. Quelle: nau.ch

1. Juli: Situation in Canada (Einreisen/Ausreisen/Tourismus)

Wie CBC News (Canadian Broadcasing Corporation) erstmals am Montag berichtete, weitet die kanadische Bundesregierung die bisherigen, strengen Quarantänebestimmungen aus, nach denen Reisende bei ihrer Ankunft in Kanada 14 Tage lang isoliert werden müssen. Diese separate Anordnung - die am Dienstag 30.9. um 23.59 Uhr ET  ursprünglich auslaufen sollte - wurde nun bis zum 31. August verlängert.

20. Juni: Ist Europa wieder offen?

Der 15. Juni galt als so etwas wie ein Neustart für den Tourismus. Die Lockerung vieler Grenzen in Europa, lässt die Hoffnung auf Sommer- und Herbstferien hochleben. Von einem gigantischen Buchungsboom kann aber noch keine Rede sein, vielmehr wird zaghaft gebucht und gereist, da viele Reisende noch verunsichert sind punkto den diversen neuen Hygienebestimmungen an Flughäfen und im Flugzeug. Zum anderen ist die Situation hinsichtlich Grenzbestimmungen nicht europaweit gleich, was zu Konfusion führt. Hier die aktuelle Einreiseliste nach Ländern (travelnews.ch): Informationen über Reisemöglichkeiten für Schweizer. Die EU hat sich dieses Problems angenommen und ein spezielles EU Portal zeigt, in welchem Land man mit welchen Auflagen einreisen darf: EU-Portal. Alle EU-Länder sind aufgeführt, ebenso die Schweiz - nicht aber das Vereinigte Königreich, Norwegen oder Island. Dieses interaktive Tool ist sehr hilfreich, da die Bestimmungen aktuell und detailliert aufgeführt sind. Man wählt ein Land an und kann per Button Infos anklicken, etwa hinsichtlich der Einreiseerlaubnis generell, der Einreisemöglichkeit je nach Verkehrsmittel, den Transitbestimmun- gen, den Quarantänebestimmungen und ob man ein ärztliches Attest benötigt

15. Juni: Deutsche Bundesregierung zur Rückerstattungspraxis der Airlines

Airlines am Pranger! Die deutsche Regierung erhöht den Druck auf jene Airlines, die sich viel Zeit lassen, Kundengelder zurückzuzahlen. «Was da passiert, ist eine Frechheit», sagt der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiss (CDU), der «Bild»-Zeitung. Angesichts der Milliardenhilfen für Airlines in der Corona-Krise sagt er: «Und das von Unternehmen, deren Zukunft von der Solidarität und Hilfe der Allgemeinheit abhängt.» Bareiss kritisiert, dass die Rückerstattungen viel zu lange dauerten. «Die Fluggesellschaften haben eine rechtliche Verpflichtung ihren Kunden gegenüber, und ich erwarte, dass die auch erfüllt wird».

14. Juni: Abflug Bern ist reaktiviert - FlyBair fliegt wieder! 

Bereits im Mai war klar, dass sich der Betriebsstart von FlyBair verzögert, und zwar bis in den Juli. Seit heute nun liegen die Details zum Sommerflugplan vor. Wie die virtuelle Berner Airline selber mitteilt, wird man die ersten Passagiere ab dem Samstag, 18. Juli 2020 an Bord empfangen können. Ab jenem Datum geht es ab Bern und Sion nach Palma de Mallorca. Ab Mitte August folgen dann die griechischen Destinationen Kreta und Rhodos, im September dann noch Jerez (Andalusien), Kos, Menorca und Preveza (Gri), vor den Ionischen Inslen. Die Flugreisen nach Jerez, Menorca, Palma und Preveza können allesamt bei Schär-Reisenauf gebucht werden. Wir können auch attraktive Arrangements der Touroperatours Aaretal, Belpmoos-Reisen, TUI Suisse und Hotelplan anbieten. Fragen Sie uns!

 

9. Juni: Die Rock & Blues Cruise ist verschoben - auf 2021!

Infolge der Corona Massnahmen ist die Rock & Blues Cruise verschoben worden und findet nun neu definitiv im kommenden Jahr statt. Neues Reisedatum und neuer Abfahrtstag: Samstag, 25. September bis Samstag, 2. Oktober 2021. Mehr dazu lesen Sie hier hier.

 

8. Juni: Covid-19 Gesundheitscheck für vor oder nach der Reise                                      travelnews v. 8.6.20

Das Lausanner Startup Check Your Health bietet diverse Gesundheitstests, auch per Selbsttest, online an - seit Kurzem auch Coronavirus-Tests. Reisende sind natürlich eine wichtige Zielgruppe.  Aktuell ist das Bedürfnis gross, sich auf eine allfällige Coronavirus-Infektion zu testen - auch weil dies inzwischen teilweise für eine Einreiseerlaubnis erforderlich ist.

Das Lausanner Startup Check Your Health hat sich auf Gesundheitstests spezialisiert. "Es ging grundsätzlich darum, Bluttests oder auch anderweitige Gesundheitstests auf digitalem Weg anzubieten und dann die Labortests mitsamt ärztlicher Interpretation zu den Kunden nach Hause zu schicken", erklärt Nicole Pasini, «nun haben wir auch Coronavirus-Selbsttests hinzugenommen, das lag auf der Hand. Es war nicht einfach eine schnelle Geschäftsidee wegen der jetzigen Krise.» Im Angebot sind, hinsichtlich Coronavirus, sowohl PCR- als auch Antikörpertests. Die Kunden bevorzugen laut Pasini den Antikörpertest, da dieser aufschlussreicher ist und eine vergangene Infektion nachweist. Dafür ist ein einfacher Bluttest benötigt: Eine kleine Menge Blut, die an der Fingerkuppe abgenommen wird. Die meisten Personen hatten Grippesymptome und möchten wissen, ob es vielleicht doch Corona satt Grippe war - hier macht der Antikörpertest sinn. Dagegen ist beim PCR-Test ein unangenehmer Nasen-Rachenabstrich nötig, den man nicht im Selbsttest vornehmen kann «Wir haben mit unseren FMH-Mediziner und Labor das Risiko von ‹falsch negativ› als zu hoch befunden, wenn der Test selber durchgeführt wird», so Pasini. Der Antikörpertest lässt sich derweil bequem von zuhause aus machen. Man kauft im E-Shop auf der Website von Check Your Health ein Testkit für Fr. 120.-. Dabei werden auch die persönlichen Kontaktdaten hinterlegt. Nach Erhalt des Testkits macht man den Selbsttest entsprechend den Anweisungen und schickt dann die Blutprobe zurück ans Labor, welches diese untersucht. Innert wenigen Tagen, spätestens aber fünf Tage nach Erhalt der Probe liegen die Tests vor. Diese werden dem Kunden über das eingerichtete Kundenkonto online kenntlich gemacht; Diskretion ist bei der Zusendung wie auch bei der Resultatbekanntgabe garantiert. Die Zuverlässigkeit des Tests liegt bei 98-100 Prozent. Getestet wird das Vorhandensein von IgG- oder IgM-Antikörpern im Blut. «Unsere Partner-Labore sind Swissmedic- und ISO-17025-akkreditiert und sehr zuverlässig - wir bieten keine Schnelltests, sondern seriöse Resultate, denen zusätzlich noch eine medizinische Ergebnis-Interpretation durch einen unabhängigen FMH-Arzt beigefügt wird», versichert Pasini. Die Tests wurden an 500 Patienten mit mittel- bis schwerem Covid-Krankheitsverlauf in Schweizer Universitätsspitälern (CHUV und HUG) getestet. Die Labortests beruhen auf der anerkannten ELISA-Methode.

6. Juni: TUI eröffnet die 'neue' Reisesaison 2020

Endlich können wir wieder ins Ausland reisen! Ab dem 15. Juni eröffnen sich für Sie neue Horizonte! Lassen Sie sich von den TUI Reisezielen wie Bulgarien, Schweden, Zypern oder Frankreich inspirieren und buchen Sie Ihre lang ersehnten Sommerferien bei Schär-Reisen! 

Gemeinsam mit seinen Hotelpartnern sorgt TUI Suisse mittels 10-Punkte-Plan für den Corona-Zeiten konformen Hotelbetrieb. Mit der Sicherstellung der Einhaltung aller wichtigen Hygiene-Standards punktet TUI als Veranstalter mit mehr als 50 Jahren Erfahrung im erprobten Gesundheits- und Sicherheitsmanagement.

Sie können Ihre Ferien mit Schär-Reisen also sorglos planen, wir bieten Ihnen immer die Möglichkeit, Ihre Reise bis 14 Tage vor Abfahrt umzubuchen oder zu annullieren! Zögern Sie also nicht, sich für weitere Inspirationen und Empfeh- lungen an unsere Filialen in Bern-Bierhübeli, Ittigen, Liebefeld, Worb, Steffisburg und Heimberg zu wenden. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme per Telefon oder E-mail.

5. Juni: Auch CHAIR (Abflug Bern) fährt den Flugplan wieder hoch

Ab dem 15. Juni werden diverse Destinationen sukzessive wieder angeboten. Seit Mitte März ging auch bei der Schweizer Fluggesellschaft Chair nichts mehr; die Flüge zu den geplanten Zielen wurden mehrfach storniert. Doch nun gibt es einen Lichtblick - es geht wieder los mit den Flügen. Ab dem 15. Juni bedient Chair wieder Prishtina (Kosovo) und Skopje (Nordmazedonien). Ab dem 20. Juni folgt dann auch Ohrid (Nordmazedonien). Ab dem 10. Juli kommen dann die Flüge zu den griechischen Inseln Kreta (Heraklion), Kos und Rhodos sowie nach Larnaka (Zypern) hinzu. Dies geht aus dem Flugplan von Chair hervor. Griechenland hat offiziell angekündigt, per 1. Juli wieder Touristen zu empfangen. Diesbe- zügliche verbindliche Entscheide von Nordmazedonien und Kosovo stehen unseres Wissens noch aus, jedoch ist die Einreise für Staatsbürger und Sonderberechtigte natürlich erlaubt.                                travelnews.ch/online/5.6.

4. Juni: Lufthansa führt Maskenpflicht ein:

Ab 8. Juni müssen Lufthansa-Passagiere an Bord einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dasselbe gilt während des Boardings und beim Verlassen des Flugzeugs. Es können sowohl Alltagsmasken aus Stoff als auch medizinische Schutzmasken verwendet werden. Ausgenommen sind Kinder bis sechs Jahre und Personen, denen das Tragen einer Maske nachweislich nicht möglich ist. Mehr hier

4. Juni: Swiss bessert nach

Zehntausende Swiss-Kunden sitzen auf einem Gutschein der Airline. Ihr Flug wurde wegen Corona annulliert. Das Problem: Die Angaben auf dem Gutschein sind irreführend. Das schreibt die «Handelszeitung». Hintergrund ist demnach eine IT-Panne. Die Airline will nachbessern.Fast 80'000 Kunden seien betroffen, schreibt das Wirtschaftsblatt. Auf dem Gutschein steht unter anderem die Angabe «Status: in Prüfung». Dabei ist der Gutschein schon lange gültig. Das sagt auch die Swiss. «Die Bezeichnung ‹In Prüfung› heisst gültig», so ein Swiss-Kundenberater zur «Handelszeitung».

Die Lufthansa-Tochter erklärt dies wie folgt: «Es handelte sich um einen komplett neuen Prozess, der ad hoc aufgesetzt

wurde», so eine Sprecherin. Dieser Vorgang sei «der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit in dieser Ausnahmesituation geschuldet.» Kundendienst am Limit:  Mit anderen Worten: Der Swiss fehlt eine geeignete Software, um Voucher-Anfragen automatisch abzuwickeln. Die Airline verspricht aber, schon bald aufzurüsten: «Im Laufe des Juni werden wir auf eine andere Lösung umsteigen.» Dabei werden auch die Informationen an die Gutschein-Bezüger angepasst, welche «etwas irreführend» seien.  Neben dem Prüfungsstatus sorgt auch die Angabe von mehreren Daten auf dem Gutschein für Verwirrung. Den Kunden ist nicht klar, bis wann der Gutschein gültig ist. Diese Kommunikation dürfte der Airline etlichen Ärger und Mehrarbeit verursacht haben, schreibt die «Handelszeitung». Wieder beruft sie sich auf einen Kundenberater. «Das Ganze ist nicht einfach zu verstehen», sagt dieser. Man habe selber Mühe, den Überblick zu behalten. «Der Goodwill-Katalog zu den Umbuchungen ändert sich fast täglich», so der Kundenberater. Online umbuchen gehe schon gar nicht. Jeder Gutschein-Besitzer müsse anrufen. (ise) Publiziert blick.ch: 04.06.2020, 08:19 Uhr

21.5. Geld für Reisebüros zur Rückzahlung an ihre Fluggäste (Blick.ch)

Die Swiss werde den Reiseveranstaltern bis zum 30. September 2020 sämtliche Forderungen zurückvergüten, die durch Corona-Streichungen entstanden seien. Diesen Punkt habe die Swiss mit dem Schweizer Reise-Verband (SRV) diskutiert. «Wir werden den Dialog dazu weiter suchen», so der Swiss-Manager. Und die Swiss habe die Umbuchungsmöglichkeiten bis 31. Dezember 2021 verlängert, was den Kunden helfe und der Swiss wiederum Liquidität verschaffe. So könnten Kunden beispielsweise eine Urlaubsbuchung für diesen Sommer bereits jetzt auf das nächste Jahr umbuchen lassen. «Mit dieser Regelung erhalten auch Reisebüros mehr Flexibilität, ihre Kundenbuchungen zu behandeln. Diese Massnahmen sind Schritte, um das Thema gemeinsam zu lösen», sagt Tamur Goudarzi Pour. (SDA/ise)


19.5. Gehen Reiseprofis ins Ausland?

Mitte Juni sollen die Grenzen zu Österreich, Deutschland und Frankreich geöffnet werden. Italien hat darauf hin in Eigenregie beschlos-sen, seine Grenzen bereits am 3. Juni für den Tourismus zu öffnen. Spanien zögert und vor Juli wird daraus wohl nichts!  Die Umfrage bei den Reiseprofis von Travel Inside ergab das folgende Resultat. Die Lust im Sommer in die Ferien zu fliegen, ist gerade in der Reisebranche nach wie vor vorhanden: Von über 750 Antwortenden gibt die Hälfte an, die Sommerferien im Ausland zu verbringen. 12% haben angegeben, schon längst eine Fernstrecke gebucht zu haben und 2% einen Citytrip. Knapp ein Fünftel verzichtet komplett auf Sommerferien und will die freie Zeit auf dem Balkon oder im Garten verbringen. Aber, und das dürfte auch Rekord bedeuten, 28% werden ihre Sommerferien nutzen, um unser faszinierenes Land besser kennenzulernen und eine verflossene Liebesbeziehung wieder aufzufrischen. Denn coole Schweizferien kann man auch im Reisebüro buchen: Railtour Suisse, Baumeler, Imbach, Eurotrek, Wallis-Aktiv, CityPeak Campers u.v.m. sind bei uns im Sortiment und bieten umfassende Programme. 

19.5. SWISS verlängert Gratis Umbuchunge bis Ende 2021

Swiss verlängert gebührenfreien Umbuchungszeitraum. Die gebuchte Reise kann bis in die zweite Jahreshälfte 2021 verschoben werden. Das neue Reisedatum muss vor dem 31. Dezember 2021 liegen. Diese Regelung gilt für Tickets, die bis einschliesslich 30. Juni 2020 gebucht wurden und ein bestätigtes Reisedatum bis einschliesslich 30. April 2021 haben. Die Umbuchung muss dabei vor dem ursprünglich geplanten Reiseantritt vorgenommen werden. (Meldung TI 19.5.20)

15.5. SWISS fliegt wieder!

Obwohl die Reiseindustrie mit der für den Flughafen Zürich wichtigsten Airline mehr oder weniger im Dauerklinsch liegt, freuen wir uns ob der Ankündigung, dass sich der Lockdown nicht zum Grounding gewandelt hat! Ab Montag fährt die Lufthansatochter Swiss ihren Flugbetrieb teilweise wieder hoch und hat ihren Flugplan für Juni veröffentlicht. Geplant sind 190 Flüge an 41 europäische Ziele ab Zürich und Genf. Anschliessend soll das Angebot weiter erhöht werden. Ein Blick auf den Flugplan zeigt, dass die Fluggesellschaft verschiedene Destinationen am Mittelmeer ansteuert. Darunter Málaga, Barcelona, Madrid und Valencia in Spanien oder Brindisi, Florenz, Neapel und Rom in Italien. Skandinavische Länder sind mit Göteborg in Schweden und Kopenhagen in Dänemark ebenfalls vertreten. Auch wichtige Grossstädte wie Paris, Brüssel, Moskau werden wieder in das Programm aufgenommen. Bei den bestehenden Verbindungen nach Amsterdam, Athen, Berlin, Lissabon, London, Porto und Stockholm werden Kapazitäten erhöht. Im Langstreckenangebot findet ebenfalls ein Ausbau statt. Der noch bestehende Flug nach New York drei Mal pro Woche wird auf vier erhöht. Darüber hinaus plant die Airline zwei wöchentliche Verbindungen nach Chicago, Tokio und Hongkong, einen Flug Pro Woche nach Singapur, Bangkok und Johannesburg sowie drei wöchentliche Flüge nach Mumbai. Zusätzlich zu den Passagieren wird auf den interkontinentalen Flugverbindungen Fracht transportiert um die Lieferketten zu stützen. Die Flugzeiten der Interkontinentalverbindungen wurden angepasst, dass sich für Passagiere mit Anschlussflügen optimierte Anschlussmöglichkeiten ergeben. Über die Sommermonate ist ein weiterer Ausbau geplant. Dieser richtet sich nach den Bedürfnissen von Schweizerinnen und Schweizern.

12. Mai 2020: Schutzmaskenpflicht am Flughafen Basel-Euroairport

Nach der Ankündigung von Lockerungen sowohl in Frankreich als auch der Schweiz bereitet sich der Euroairport auf die Rückkehr des Reiseverkehrs und der Passagierflüge vor. Am Flughafen ist das Tragen von Schutzmasken obligatorisch. Zurzeit ist einer von drei Bereichen für die Sicherheitskontrollen der Passagiere im Terminal geöffnet. Die weiteren wer- den entsprechend der Entwicklung des Verkehrsaufkommens in Betrieb genommen. Check-in-Schalter, Gates, Lounges und Verkaufspunkte werden im Rahmen der behördlichen Freigaben geöffnet.

11.5. Auch Sonnen-Ziele werden ab Juni von der SWISS (Lufthansa Group) wieder angeflogen

Ab Juni fliegen SWISS, Lufthansa und Eurowings mit monatlichen Neustart-Flugplänen mehr Ziele in Europa an als in der "Lockdown" Zeit. Damit enden am 31. Mai die Rückkehrerflugpläne.  «Wir planen im Juni rund 15 bis 20% unseres ursprünglichen Angebots wiederaufzunehmen und freuen uns, damit die Schweiz wieder stärker an die Welt anzubinden», so Swiss-CEO Thomas Klühr. Ab Zürich sollen rund 140 wöchentliche Flüge zu etwa 30 europäischen Zielen und ab Genf rund 40 Flüge zu etwa 14 europäischen Zielen durchgeführt werden. Auf der Langstrecke wird weiterhin dreimal wöchentlich New York/Newark in den USA bedient, weitere interkontinentale Strecken werden im Juni hinzu kommen. Die Änderungen und Ergänzungen des Juni-Flugplans würden zeitnah in den Buchungssystemen der Reisebüros veröffentlicht. Die Ausweitung der Flugpläne erfolge Schritt für Schritt, den Bedürfnissen der Kunden folgend. Auch  Edelweiss fährt ihr Angebot wieder hoch, zum Teil bereits im Mai. Damit werden Feriendestinationen wie Mallorca wieder angesteuert. Mit den Airlines der Lufthansa Group insgesamt werden zahlreiche Sonnen-Ziele wie Sylt, Rostock oder Kreta wieder erreichbar. Weitere Details zum Juni-Flugplan werden im Laufe der kommenden Woche veröffentlicht.  Ab dem 1. Juni sind bei den Passagierairlines wieder 160 Flugzeuge im Einsatz. Der bislang gültige Rückkehrerflugplan wurde rechnerisch mit lediglich 80 Flugzeugen geflogen. Damit reagiere man auf das wachsende Interesse der Kunden nach Flugreisen, nachdem schrittweise Restriktionen und Beschränkungen und Einreiseregeln in Europa gelockert werden. «Wir spüren eine grosse Lust und Sehnsucht der Menschen, wieder zu reisen. Hotels und Restaurants öffnen langsam, Besuche bei Freunden und Familie werden zum Teil wieder erlaubt. Wir ermöglichen jetzt mit aller gebotenen Vorsicht, dass Menschen nachholen und erleben, worauf sie lange verzichten mussten. Selbstverständlich haben Sicherheit und Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeiter dabei höchste Priorität», so Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG. (TI).

 

11.5.: So etwa könnte Fliegen in der Nach-Corona-Zeit aussehen - eine Prognose:

8.5. AIR CANADA fliegt wieder 3 x Mal pro Woche ab Zürich nach Canada

Air Canada fliegt wieder drei Mal pro Woche von Zürich nach Toronto, unter der ursprünglichen Flugnummer. Zum Einsatz kommt ein Boeing 787-900 «Dreamliner». Flug AC879 verlässt jeweils am Mittwoch, Freitag und Sonntag Zürich um 12:50 Uhr, mit Landung in Toronto um 15:20 Uhr Lokalzeit. In umgekehrter Richtung geht Flug AC878 ab Toronto jeweils am Dienstag, Donnerstag und Samstag um 16.40 Uhr, mit Landung in Zürich am Folgetag um 06.15 Uhr. «Dieser Flug hat sich daher ergeben, dass wir zuletzt mindestens zwei Cargo-Flüge ab Zürich hatten und nun die Flüge auch für die Passagiere aufsetzen unter der ursprünglichen Flugnummer», erklärt Fabio Bühlmann, «es versteht sich von selbst, dass die Kabine aber relativ leer bleibt, so lange die Grenzen geschlossen bleiben» - bis bis 30. Juni 2020.  Aktuell dürfen nur wenige Personen in Kanada einreisen. Offizielle Details zu den Einreisebestimmungen nach Canada hier (TN v.8.5.20)

8.5. SWISS Chef Thomas Klühr: Fliegen wird teurer!

Die Swiss will schnell auf das Staatshilfe-Geld zugreifen, welches das Parlament am Mittwoch bewilligt hat. Die erste Tranche über 300 Millionen Franken brauche man «als Überbrückung, um die entsprechende Liquidität sicherzustellen», sagte Swiss-Chef Thomas Klühr nach dem Parlamentsentscheid. Sie soll Anfang Juni auf dem Swiss-Konto liegen, so Swiss-Finanzchef Markus Binkert. Derzeit fliegt die Swiss 3% ihres Vor-Corona-Flugplans. Bis Juni rechnet die Airline, 15 bis 20% ihrer früheren Flüge wieder durchführen zu können. Bis Ende Jahr hofft Klühr mit einem Hochfahren auf 50%. Auf welchen Strecken ist laut Klühr noch völlig unklar. Und wann wieder Genf-Zürich geflogen wird, ist ebenfalls offen. Die Inland-Flüge standen bei der Hilfspaket-Diskussion im Parlament in der Kritik. Bei den Flugpreisen geht Klühr davon aus, dass manche Airlines kurzfristig sehr preisaggressiv auftreten werden. «Mittel- bis langfristig werden die Preise aber steigen, davon bin ich überzeugt», so der Airline-Chef. Man müsse sich aber auch darauf einstellen, dass sich das Kundenverhalten verändern werde. «Ich glaube, dass die Kunden künftig kosten- und umweltbewusster ihre Reise planen werden. Die Reisebudgets bei Privaten und bei Firmen werden knapper gehalten.» (TI v.8.5.20))

8.5. - die aktuelle Corona-Situation in der Schweiz:

  • Die Coronavirus-Neuansteckungen in der Schweiz steigen wieder leicht. Am Donnerstag meldete das BAG 66   neue Fälle. Am Mittwoch waren es noch 51.
  • Die Arbeitslosenquote steigt im April auf 3,3 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Frühling 2017.
  • Am Montag kommt der zweite Öffnungsschritt in der Schweiz. So öffnen am 11. Mai Restaurants, Bars, Schulen und weitere Geschäfte wieder. Die Reisebüros dürften... aber werden nicht.
  • Im Gegensatz zum Nationalrat will der Ständerat keinen Dividenden-Stopp für Unternehmen, die Kurzarbeit beanspruchen. Die Geschäftsmieten sollen im Sommer behandelt werden.
  • Chaos um Bussen an der Schweizer Grenze: Zur Zeit ist unklar, ob die Schweizer Zollverwaltung Grenzgänger, die aus persönlichen Gründen ins Ausland gehen, büssen darf oder nicht.
  • Wann öffnen Schweizer Grenzen wieder? Die grosse Übersicht hier.

6.5.: Geld für stornierte Reisen erst ab Oktober (Sondersession des Parlaments)

Wer bei einem Reisebüro oder Reiseveranstalter Ferien gebucht und diese nun stornieren musste, oder dazu durch staatliche Massnahmen gezwungen wurde, muss vorerst noch auf sein Geld warten. Das Parlament hat am 6.5. aufgrund eines Minderheitsantrags - u.a. von Nationalrat Lars Guggisberg (SVP/BE) - entschieden, dass den Anbietern (Airlines, Reisebüros) ein Zahlungsaufschub gewährt wird, weil diese jetzt mit Anullationen in «wohl historischem Ausmass» konfrontiert sind.  Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat am Mittwoch eine Motion mit dieser Forderung angenommen. Diese verlangt, dass Kunden ihre Forderungen gegenüber Reisebüros und Reiseveranstaltern erst ab Oktober wieder geltend machen können. Der Aufschub soll den Unternehmen erlauben, Rückerstattungen erst dann einzuleiten, wenn sie ihrerseits die Gelder von den Fluggesellschaften, Hotels und Reedereien erhalten haben. «Vorübergehende Stabiliserungsmassnahme» Es gebe keine Ideallösung, sagte Kommissionssprecher Beat Rieder (CVP/VS). Mit dem Einfrieren der Situation bis zum 30. September könne der Branche geholfen werden. Der Aufschub gilt aber nur für Forderungen gegenüber direkten Vertragspartnern der Kunden. Für andere Forderungen - zum Beispiel Mieten oder Löhne - gilt er nicht. Die Reisebüros profitieren neben dem Zahlungsaufschub von einem weiteren Privileg: National- und Ständerat haben im Rahmen der Nachtragskredite beschlossen, dass Airlines, die vom Bund unterstützt werden, den Reisebüros das Geld für nicht durchgeführte Flüge bis zum 30. September rückerstatten müssen.

4.5. TeleBärn Interview mit Schär-Reisen Mitarbeitenden

Ab heute abend 18.00 Uhr und danach zu jeder vollen Stunde wird auf TeleBärn im Nachrichtenblock das Thema Airlines und ihre Inkassomethoden, sowie die Revision des Pauschalreisegesetzes (Motion Markwalder) behandelt. Schär-Reisen bleibt dran.  Mehr (demnächst) hier.

2.5. Artikel über unzufriedene Reisebürochefs in der BZ (Berner Zeitung)

Geschäftsführer Martin Reber äussert sich pointiert in der BZ vom Samstag zum Thema der Airline-Problematik und deren Weigerung, vorausbezahlte Flugtickets rück zu erstatten und die fehlende Beachtung dieses elementaren Fakts bei der Gewährung von Bundesgeltern für SWISS. Mehr hier.

30.4. Reisebüros in der Schweiz am 11. Mai wieder offen?

Diese Frage stellen sich sicher viele Betriebe. Allerdings werden für Warteschlangen vor dem Reisebüro kaum Abstände aufgezeichnet werden müssen (...). Schär-Reisen wird vorläufig und bis auf weiteres, Büros und die Schalter geschlossen halten. Jedoch sind wir nach wie vor täglich von 10.00 - 12.00 Uhr und von 14.00 - 16.00 Uhr telefonisch und per e-mail erreichbar. Wir werden aber unsere Reisebüros öffnen, sobald sich die Buchungen einstellen und ein Bedarf für persönliche Beratung am Reisebüroschalter erkennbar wird - und wir hoffen schon bald darauf!

30.4.: Reisebüro-Proteste in Deutschland: Demos erhalten überwältigendes Medienecho (FVW G.Kern)

Was die Aktion politisch bewirken wird, ist derweil noch unklar. Teilnehmer hatten vor allem schnelle Finanzhilfe vom Staat für Reisebüros – aber auch für mittelständische Veranstalter – in der Corona-Krise gefordert. Tatsächlich suchten Politiker bei den Protesten auch das direkte Gespräch mit den Demonstranten. Im "Tagesthemen"-Video ist etwa zu sehen, wie Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart den Teilnehmern in Düsseldorf zusagt, sich der Sache anzunehmen. "Wir wollen alles tun, auch in einem sehr verantwortlichen Rahmen, dass auch der Tourismus seine Arbeit verantwortungsvoll und mit den Pandemie-Notwendigkeiten seine Arbeit wieder aufnehmen kann", sagt er. Außerdem fordert er Reisebüros auf, ihm ihre Verlustrechnungen per E-Mail zu schicken. Derweil diskutiert die Bewegung nun, ob weitere Demonstrationen notwendig sind. In der Facebook-Gruppe "Vorbereitung bundesweite Demo Reisebüros" sind viele Mitglieder der Ansicht, man dürfe jetzt nicht nachlassen. Generell herrscht großer Stolz, aber auch Erstaunen darüber, dass es gelungen ist, eine so große bundesweite Aktion ohne Hilfe von Reisebüro-Verbänden! Mehr lesen Sie inder FVW hier.

26.4.2020: Interview zur Coronakrise in den Reisebüros

Interview des Online-Fachmagazins "Travelnews" mit unserem Geschäftsführer, Martin Reber, vom 24. April - hier

26.4.20: Kleines Corona-Wörterbuch: K-Tipp Nr. 8 v. 22. April:

Manchmal geht vergessen, ältere Leute konnten ihre Schulpflicht problemlos ohne eine einzige Englischstunde absol-vieren. Deshalb kann man sich fragen, ob es von gewissen Medien klug ist, in der Coronakrise mit Vorliebe englische Ausdrücke zu verwenden. Verstehen dies wirklich alle oder glauben es viel nur zu verstehen? Dabei ginge es ja auch anders:

"worst case" = schlimmster Fall

"home office" = Heimarbeit

"home schooling" = Unterricht daheim

"food waste"  = Lebensmittelverschwendung

"stay at home" = bleib dabeim

"social distancing" = Abstand halten

"vulnerabel" = verletzlich, anfällig oder gefährdet...

Und wer kann schon zuverlässig den Unterschied zwischen "lockdown" und "shutdown" erklären? Lockdown heisst Sperrung oder Ausgangssperre. Als shutdown bezeichnet man Herunterfahren, Stilllegen. Vielleicht braucht die Schweiz einen "lockdown" für englische Ausdrücke... Insbesondere sollten sich dies auch Marketingverantworliche beherzigen!

23.4.2020: Kanarische Inseln planen Lockerung der Ausgangssperre gemäss "Travel Inside"

Geht es nach dem Willen der Regionalregierung, soll auf den Kanarischen Inseln die seit drei Monaten für ganz Spanien geltende strikte Ausgangssperre als erstes gelockert werden. Ganz oben steht La Gomera, genau der Ort, an dem der allererste Coronavirusfall Spaniens registriert wurde, da auf der Insel seit dem 29.3. keine neuen Infektionen mehr gemeldet wurden. Insgesamt wurden auf den Kanaren mit ihren rund 2 Mio. Einwohnern etwa 2000 Corona-Fälle bestätigt, mehr als 1300 davon auf Teneriffa. Auf der kleinsten Insel La Graciosa mit 700 Einwohnern gebe es bislang keine einzige Infektion.  Die Kanarischen Inseln weisen damit die niedrigste Infektionsrate in ganz Spanien auf. Ihnen sei die abgeschottete geografische Lage vor der Nordwestküste Afrikas und die Schliessung der Grenzen samt strikter Beschränkungen im Flugverkehr zugute gekommen. Es habe deshalb keinen Sinn, noch länger zu warten, bis die Wirtschaft langsam wieder hochgefahren werde.  Der Zentralregierung soll noch diese Woche ein Plan zur Lockerung der Ausgangssperre vorgelegt werden. Nichtsdestotrotz rechnet man mit einem massiven Einbruch des Tourismus: 2019 waren noch mehr als 15 Mio. Gäste auf die Kanaren gereist. 2020 würden es «mit Glück» 3 Mio. werden. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte am Wochenende angekündigt, den seit Mitte März geltenden Alarmzustand ein weiteres Mal bis 9. Mai zu verlängern.

17. April: Travel Inside Nr 14/15/16: Nicht jeder Leistungsträger ist "systemrelevant"

Gut 2 Mia. Eur Gewinn hat die Lufthansa Gruppe 2019 gemacht, rund ein Viertel davon die SWISS. Und jetzt sollen die Kassen so leer sein, dass der Staat mit Überbrückungskrediten einspringen muss? Sonst erhalte der Fluggast nicht einmal den Ticketpreis für nicht durchgeführte Flüge zurück (...).

Wer so wirtschaftet balanciert am Rande des finanziellen Abgrundes. Darum müssen nun ein paar regulatorische Vorga-ben für die Flugindustrie angegangen werden. Wie bei den Banken , denen nach der letzten Finanzkrise höheres Eigen-kapital verordnet wurde, welches durch die Bankenaufsicht laufend dem Stresstest unterzogen wird. Übertragen auf die Airlines heisst dies z.B. von Ihnen eine Kundengeldabsicherung zu verlangen - eine Vorbedingung für die Finanzspritze. Es darf nicht mehr sein, dass Reisebüros und Direktkunden beim Ticketkauf Monate im voraus den Fluglinien gratis Geld vorschiessen, das lange bevor die bezahlte Leistung erbracht wird, offenbar nicht mehr verfügbar ist. Systemrelevant heisst auch, dass man für das System verlässlich ist!

Nun ist die Luftfahrt für den Bundesrrat eine wichtige Infrastruktur, auf welche die Schweiz angewiesen sei - sie ist also systemrelevant. Das mag sicher stimmen für das ganze System Luftverkehr, dieses braucht es für die Anbindung der Schweiz an die Welt. Sie bringt Touristen ins Land, ein wichtiger Wirtschaftszweig. Sie bringt ebenso hochwertige Güter aus Schweizer Produktion zu den weltweiten Kunden.

Aber ist deswegen gleich jeder Leistungserbringer in diesem System auch systemrelevant? Die Infrastruktur, die Flughä-fen, die Flugsicherung sind es bestimmt. Wenn diese nicht mehr da sind, gibt es keinen Luftverkehr mehr. Une wenn es die SWISS nicht mehr gäbe? Gäbe es keinen Luftverkehr mehr in der Schweiz?

Wenn das Business für die SWISS und andere wie Easyjet so lukrativ ist in der Schweiz, wenn die Wirtschaft den Flug-verkehr so dringend braucht und bereit ist dafür zu bezahlen, kann und wird jede beliebige Airline die Schweiz anfliegen, solange es sich für sie rechnet.  Dafür braucht es keine "eigene" Schweizer Airline, sondern Rahmenbedingungen die es attraktiv machen, die Schweiz mit dem Ausland zu verbinden. Die können übrigens durchaus auch Schweizer Airlines! Dass sich eine Schweizer Fluglinie mit passendem Geschäftsmodell rechnen kann, zeigt Investor Martin Ebner mit seiner Helvetic Airways.                                                                                        Autor Christian Maurer TI, (redigiert)

17.4.20: Wie wird Corona die Einreiseprozeduren weltweit verändern?

Der Schweizer Visa Einholdienst VISELIO hat interessante Prognosen über zu erwartenden Änderungen bei zukünftigen Einreisebestimmungen formuliert. Gleich vorne weg: Stimmen die Prognosen, wird das Reisen in Zukunft wieder deutlich komplizierter. Dass die Reisewelt durch die Coronavirus-Pandemie verändert wird, steht ausser Zweifel. Die Frage hinsichtlich der grundsätzlichen Reisefreiheit ist natürlich für Reisebüros, Reiseveranstalter und Visadienstleister elementar. Den Artikel im Travelnews finden Sie hier. Die Thesen des Whitepapers in Englisch unter diesem Link.

1. Die Grenzen werden nur langsam und stufenweise wieder geöffnet

2. Einreisebehörden fokussieren neu auch auf "Gesundheit"

3. Ausufernder Papierkram
4. Flugreisen werden teurer und komplizierter
5. Ethnic- und Business-Travel werden zuerst wieder aufgenommen
6. Tourismus wird zunächst inländisch und erst in zweiter Instandz wieder international sein
7. Kommt der "Immunitäts-Pass"?
8. Visumsvermittlung wird wichtiger

Ein Beispiel dazu? Dubais Gesundheitsbehörde verpflichtet Emirates als erste Airline weltweit Corona-Schnelltests durchzuführen.  Bei einem Bluttezust wird festgestellt, ob Passagiere mit Covid-19 infiziert sind. Diese Massnahme soll künftig auf allen Flugverbindungen durchgeführt werden und bereits wurden für einen Flug nach Tunis erste Passagiere im Gruppenbereich des Dubai Int. Airports einem solchen Bluttest unterzogen. Erste Ergebnisse lagen offenbar bereits nach einer Zeitspanne von nur zehn Minuten vor.

16.04.2020: Easyjet sieht sich für den Krisenmodus gewappnet

Die Airline hat Schritte eingeleitet, um bis neun Monate am Boden bleiben zu können. Dank zugesagten Krediten im Umfang von 460 Mio. Euro und der Verschiebung von Airbus-Bestellungen. Wann genau der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden kann, ist für Easyjet CEO Lundgren noch unklar. Er geht davon aus, dass zuerst Inlandflüge wieder abheben werden. Je nach Lockerungen würden dann internationale Flüge folgen. Lundgren rechnet damit, dass Easyjet in der Startphase nach der Corona-Pandemie den Mittelplatz auf allen Flügen freilassen werde. Die Reduzierung des Sitzladefaktors sei eine Möglichkeit, künftig Menschen zu schützen. Die Passagiere werden dies zu schätzen wissen, ob sie aber auch bereit sind, die dadurch nötigen Mehrkosten pro Sitzplatz zu bezahlen, steht auf einem anderen Stern!

14.4.2020: Einwurf - und wo bleiben die Reisebüros?

Der Bund spricht 40 Mio. für den Tourismus. Soweit so gut, aber dabei versteht der Bund unter "Tourismus" einzig die Marketingorganisation Schweiz Tourismus  welche Werbung für die Destination Schweiz betreibt, also der INCOMING oder INBOUND Sektor. Er ist für das BIP ungleich wichtiger als der OUTGOING oder OUTBOUND Tourismus, also die klassische  Reisebranche wie Sie sie kennten. Aber leider geht in Bundesbern völlig unter, dass heute bis 10'000 Arbeitsplätze bei Reisebüros und Reiseveranstaltern unmittelbar auf dem .Spiel stehen und z.T. schon abgebaut wurden.  Aber das scheint hier in Bern vorerst niemanden wirklich zu kümmern. Denn was sich unter dem Fachbegriff "Tourismus" verbirgt, ist leider in den Amtsstuben längst nicht allen klar! Lesen Sie einen interessanten Artiklel von Travelnews hier.

14.4.2020: Canada - Aktuelles (Quelle Deutsches Auswärtiges Amt)

Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Kanada zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesund-heitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Einreisesperren.  Seit dem 18. März 2020 wird grundsätzlich nur noch kanadischen Staatsangehörigen und Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus die Einreise nach Kanada gewährt. Vom Einreisestopp ausgenommen sind u.a. Diplomaten, Flugzeug-Crews und enge Familienangehörige von kanadischen Staatsangehörigen und von Personen mit einem permanenten Aufenthaltsstatus. Diese Regelungen gelten bis auf wei-teres. Ausgenommen sind ebenfalls Reisende, die Kanada lediglich im Transit betreten. Allerdings ist Voraussetzung für Reiseantritt, dass Regelungen des Drittstaats eine Einreise dort erlauben. Deutsche (und Schweizer) Staatsangehörige benötigen für einen Transitaufenthalt eine elektronische Reisegenehmigung (eTA). Für den internationalen Transit gilt, dass während des Transfers der Transitbereich nicht verlassen werden darf und z.B. auch ein Terminalwechsel am gleichen Flughafen nicht möglich sein kann. Am 20. März 2020 stellte die Regierung klar, dass gültige Arbeits- und Studentenvisa zur Einreise nach Kanada berechtigen. Details zur Umsetzung dieser Regelung und eine Übersicht über die Ausnahmen vom Einreisestopp sowie ergänzende Informationen finden Sie hier.Seit dem 21. März 2020 hat Kanada die Grenzie zu den USA - vorerst bis 30. Juni 2020 geschlossen. Der Güterverkehrt soll jedoch nicht eingeschränkt werden. Heimreisen kanadischer und US-amerikanischer Bürger sollen ermöglicht werden. Die Fluggesellschaften sind angewiesen, keine Passagiere nach Kanada zu befördern, die Corona-Symptome aufweisen (einschliesslich kanadische Staatsangehörige). Internationale Flüge dürfen nur noch auf folgenden vier Flughäfen landen: Toronto Pearson International, Montreal Pierre Elliott Trudeau, Vancouver International, Calgary International. Hiervon ausgenommen sind Flüge aus den USA, Mexiko und der Karibik – diese werden noch auf allen Flughäfen landen können. Zahlreiche europäische Fluggesellschaften reduzieren die Anzahl ihrer transatlantischen Flüge erheblich. So fliegen Swiss und Edelweiss nicht mehr nach Canada. Alle ankommenden internationalen Reisenden müssen sich nach Ankunft 14 Tage lang selbst isolieren. Bei Nichtbefolgung der Anweisung werden Bussund und Freiheitsstrafen verhängt. Die kanadische Regierung empfiehlt dringend, jede nicht unbedingt notwendige Reise zu vermeiden. In mehreren Provinzen, u.a. Ontario, Québec und British Columbia, hat die Provinzregierung den Ausnahmezustand verhängt mit Schliessungen öffentlicher Einrichtungen wie Kultureinrichtungen, Restaurants und Geschäften. Mehr zu Canada hier.

8.4.2020 - Swiss fliegt zwischen 20. April und 3. Mai folgende Ziele an:

1) Von/nach ZÜRICH (ZRH):

Amsterdam (AMS) / Athen (ATH) / Berlin-Tegel (TXL) / Hamburg (HAM) / Lissabon (LIS) / London-Heathrow (LHR)

Porto (OPO) / Stockholm (ARN) / New York-Newark (EWR) /

Von/nach GENÈVE (GVA):

Lissabon (LIS) /Athen (ATH) /London-Heathrow (LHR) /Porto (OPO)

Wer sich nun wundert, dass beispielsweise Frankfurt fehlt: Die Routen Zürich-Frankfurt o.U. sowie Genf-Frankfurt o.U. und auch München-Frankfurt o.U. werden weiterhin  von Mutter Lufthansa geflogen.

7.4.2020: Weitere Repatriierungsflüge des EDA

Bis heute hat das EDA mit Swiss und Edelweiss bereits rund 2500 Schweizer sowie zahlreiche Bürger anderer Nationen via Zürich und Genf repatriiert.  Eine Swiss Maschine (Boeing 777) ist unterwegs nach Auckland (NZL). Von Seiten des EDA liegt nun auch die Liste der weiteren Repatriierungsflüge vor: 

08.04. Kanarische Inseln: La Palma-Fuerteventura-Zürich

09.04. Neuseeland: Auckland-Zürich

09.04. Kanarische Inseln: Teneriffa-Lanzarote-Zürich

09.04. Südafrika: Kapstadt-Zürich

10.04. Zentralamerika: Guatemala City-San José (Costa Rica)-Zürich

14.04. Peru: Lima-Zürich

14.04. Afrika: Kinshasa-Zürich

Gestrandet? Bitte undbedingt beim EDA, registieren und Ihre Informationen übermitteln (s.Link oben). Deshalb sollte man neben der Registrierung auch die Zeitspanne und den Ort der Reise eintragen. So erhält das EDA einen Überblick, wo sich Schweizer aktuell in der Welt aufhalten. Nach erfolgter Repatriierung muss der Reiseaufenthalt wieder gelöscht werden, um zu verhindern, dass das EDA unnötig Massnahmen ergreift. Das EDA beabsichtigt, die Rückführungskosten, wenigstens teilweise bei den Repatriierten einzufordern.

3.4.20: Neues rund um die Repatriierungsflüge des EDA

Die Rückholaktion des Aussendepartementes für im Ausland gestrandete Schweizer dauert an. Bisher hat der Bund mit 13 Flügen aus Lateinamerika, Afrika und Asien rund 2000 Personen zurückgebracht. Tausende weitere warten noch darauf. «Wir rechnen mit mehreren Tausend Schweizerinnen und Schweizern, die noch blockiert sind», sagte Hans-Peter Lenz, der Leiter des Krisenmanagementzentrums im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten am Donnerstag vor den Medien. Auf der Travel-Admin-App seien derzeit 11’000 Personen registriert. Da seien aber wohl Personen darunter, die ihren Status noch nicht aktualisiert hätten. Zurückgeholt werden Schweizerinnen, die ihre Rückreise wegen der Reisebeschränkungen infolge der Corona-Krise nicht mehr selbst organisieren können.

Swiss wird nun auch nach Neuseeland fliegen! Bei den erst gestern angekündigten Rückführungsflügen gibt es weitere Änderungen. Neu wurden Flüge, unter anderem ab Indien und Neuseeland, angekündigt:

3. April:  Phnom Penh-Zürich, Edelweiss / Kapstadt-Zürich, Edelweiss: Flug nicht mehr bestätigt; neues Datum noch unbekannt / Casablanca-Zürich (2. Rotation), Edelweiss: Flug nicht mehr bestätigt; neues Datum noch unbekannt

4. April:  Belgrad-Zürich, Swiss / Sydney-Zürich, Edelweiss / Bangkok-Zürich (4. Rotation), Swiss /  Sydney-Zürich, Edelweiss / Bangkok-Zürich (4. Rotation), Swiss

5. April (neu!): Bangkok-Vientiane-Zürich, Swiss / Goa-Dubai-Zürich, Edelweiss / Auckland-Zürich, Swiss

Emirates fliegt ab 6.4. drei Mal wöchentlich nach Zürich und wird bald die ersten Passagierflüge nach Aussetzung des Flugbetriebs aufnehmen und Gäste aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (V.A.E.) von Dubai nach Zürich zu fliegen. Die Flüge können von in Frage kommenden Passagieren bei Schär-Reisen gebucht werden.

3.4.20: TUI Cruises schaltet Winter 2021/22 frei (travelnews)

Auch wenn 2020 ein verlorenes Reisejahr zu sein scheint - ewig wird man nicht zuhause sitzen. Jetzt kann man ferne Ferien planen. TUI Cruises hat nun den Winter-Katalog 2021/2022 präsentiert, mit 46 Routen der Mein-Schiff-Flotte. Der Katalog zeigt unter anderem die neuen Deckpläne der Mein Schiff 4, die im Februar im Drydock in Marseille ein Facelift erhielt. Zu finden ist auch eine Weltentdecker-Route von Hongkong via Thailand und Sri Lanka nach Dubai und Muscat sowie Alexandria zum Endziel Heraklion in Kreta.

2.4.20: Fluggesellschaften sind nicht in der Lage Barrückzahlungen zu machen!

Laut IATA-Direktor Alexandre de Juniac beläuft sich die Summe der nicht abgeflogenen Flugtickets, die im 2. Quartal dieses Jahres zurückgezahlt werden müssten, auf über 34 Milliarden Franken. Dies sei eine unmögliche Summe, wenn die meisten Fluggesellschaften bei praktisch null Flugbetrieb noch andere nicht zu verkraftende Kosten zu tragen hätten. In Ermangelung von Einnahmen haben alle Airlines nicht genug Reserve für diese Rückzahlungen!  Um also Konkurse zu vermeiden, die in niemandes Interesse liegen, bieten wir deshalb Gutschriften statt Rückerstattungen an». Besonders problematisch ist die Situation in Europa, wo die Stornierungen zahlreich waren. Der Anteil der nicht genutzten Tickets beläuft sich hier laut IATA auf USD 10 Mia. Viele haben bereits Rückerstattungen durch Gutscheine ersetzt, die ein Jahr oder länger gültig sind. Eine Praxis, die gegen die Vorschriften über die Rechte der Passagiere verstösst. «Diese Annullierungen sind nicht unsere Schuld, sie sind das Ergebnis von Regierungsbeschlüssen zur Schliessung der Grenzen. De Juniac weist darauf hin, dass mehrere Länder wie Kanada, die Niederlande oder Kolumbien bereits Rückerstattungen mit Reisegutscheinen erlaubt hätten. In Frankreich gelte diese Praxis für Pauschalreisen, aber nicht für reine Flugreisen.

2.4.20 - Diese Airlines fliegen weiterhin in die Schweiz (TI)

Nachdem etliche Fluggesellschaften ihren Betrieb teilweise oder komplett eingestellt haben, gibt es noch einige ausländische Airlines, die weiterhin in die Schweiz fliegen. Bleibt zu hoffen, dass auch der Airport seine Hausaufgaben macht und die Corona-Kontrollen & Rückkehrer Aufklärungsaufgaben endlich auch einführt und durchsetzt. Die Iberia-Schwester und Billigflieger Vueling zum Beispiel wird bis zum 25. April einmal wöchentlich die Strecke von Barcelona nach Zürich und zurück durchführen. Auch Air Canada wird im gesamten Mai viermal in der Woche mit einer Boeing 787 zwischen Toronto und Zürich verkehren. Ebenfalls noch in die Schweiz unterwegs ist Singapore Airlines. Ab heute, 1. April fliegt die Fluggesellschaft bis zum 11. April noch dreimal wöchentlich mit einer Boeing 777 von Singapur nach Zürich.


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